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Deutsche Touristen im Ausland - Forum allemand - Forum Babel
Deutsche Touristen im Ausland

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ramon
Animateur


Inscrit le: 13 Jan 2005
Messages: 1391
Lieu: Barcelone, Espagne

Messageécrit le Wednesday 11 Jan 06, 10:41 Répondre en citant ce message   

Rémi a écrit:
Hallo Ramon und herzlich Willkommen!

Dein Deutsch ist echt sehr gut! Ich hoffe ja, dass Du Dich hier öfters meldest, Du hast sicherlich Vieles, das Du uns beibringen könntest!
Erzähl mal zum Beispiel von Deinen Erfahrungen mir´t den deutschen Touristen, die Du gehabt hast! In Deutschland haben nämlich diese "Sonnenblumen" ziemlich schlechten Ruf... Wie ist Deine Meinung dazu?

Jedenfalls wünsche ich wirklich, dass Du dieses Forum durch Deine Kenntnisse und Erfahrungen anreicherst! très content


Vielen Dank für das Willkommen. Warum haben die deutsche Touristen, die gerne in die Sonne liegen, schlechten Ruf? Das ist ein großes Unrecht! Man darf Urlaub machen wo und wie man will, oder? Jedenfalls gibt es in Deutschland, sowie in anderen europäischen Ländern, viele „Sonnenblumen“.

Ich war im Campingplatz von 1977 bis 1985, also, vor 20-28 Jahre. Das ist viel Zeit. Damals könnte Spanien europäischen Touristen gutes Wetter für günstige Preise anbieten. Es ist nicht mehr so. Die günstige Preise, meine ich. Schönes Wetter haben wir noch. Eine Familie konnte die ganze Fahrerei ohne zu merckern unternehemen, um sich drei oder vier Wochen in einem Campingplatz erholen und ausruhen. In der Hochsaison gab es vornehmlich viele Familie mit Kindern. Vielleicht würden die Eltern lieber irgendwo anders gefahren sein, aber für Kinder war der Platz wirklich einmalig.

Ein ganz anderes Thema sind die Vor- und Nachsaisongäste. Deutsche und holländische Ehepaare, Rentner, mit ihren PKWs und großen Wohnwagen (und guten Renten) fuhren langsam aus ihren Ländern nach Spanien. Unterwegs hielten sie ein Paar Tage in Frankreich und dann weiter bis nach der billigen und sonnigen Spanien. Hier verbrachten sie zwei oder drei Monate in aller Ruhe. Manchmal haben diese Gäste sich an Sehenswürdigkeiten interessiert. Sie hatten doch soviel Zeit.... und man kann sich wirklich vieles Schönes in Provinz Tarragona anschauen! très content

Soll ich vielleicht ein neues "Sujet" aufmachen?
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Rémi



Inscrit le: 25 Mar 2005
Messages: 744
Lieu: Paris + Laponie suédoise

Messageécrit le Thursday 12 Jan 06, 0:34 Répondre en citant ce message   

Das habe ich schon für Dich getan! Clin d'œil

Solche Bestätigungen wie "Nur Assis fahren zum Mittelmeer zum Braunwerden" und "Diese verhalten sich dort wie die letzten Idioten" hört man schon nicht allzu selten in Deutschland. Bis man selbst in Spanien gelingt! mort de rire Dann findet man immer gute Entschuldigungen und Ausreden, in dem Stil "aber wir haben dies und das besichtigt", "wir haben immer bei den Einheimischen eingekauft", "wir haben mindestens versucht, uns in unserem gebrochenen Spanischen zu verständingen" usw und so fort.
Und das ist eben oft der grosse Unterschied! Glaube ich, jedenfalls. Es ist gar nicht typisch für Deutsche, oder Österreicher oder Niederländer, sondern für alle Völker der Welt, die irgendwann Urlaub im Ausland machen.
Man kann einfach 2 Wochen kang am Hotelstrand liegen und die "Bild"-Zeitung im nächsten Kiosk jeden Tag kaufen, oder auch mehr intensiv das Land erleben, wodurch man sich ans Volk, an die Sprache, an die Sitten, an die Sehenswürdigkeiten, an die Geschichte, etc interessiert.


Dernière édition par Rémi le Friday 13 Jan 06, 22:27; édité 1 fois
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Morand



Inscrit le: 03 Oct 2005
Messages: 550
Lieu: Zürich, Sundgau, Alsace, Zuid-Holland,

Messageécrit le Friday 13 Jan 06, 12:59 Répondre en citant ce message   

Für mich wird ein Land durch sein Volk bezeichnet, das heisst man sollte mit den Leute kontakt aufnehmen... Aber leider wird es so gemacht, dass mann in ein Land heutzutage gehen kann und den "Resort" nicht mehr zu verlassen braucht . Das heisst :
- Geld wir nur im Resort ausgegeben, nicht in die gegend
- es steht meistens ein sicherheits dienst vor die tür...
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ramon
Animateur


Inscrit le: 13 Jan 2005
Messages: 1391
Lieu: Barcelone, Espagne

Messageécrit le Friday 13 Jan 06, 19:38 Répondre en citant ce message   

Ihr habt vollkommen recht. Es gibt doch viele Sorten Urlauber. Ich habe auch diese kennengelernt, die das Bild-Zeitung kaufen, nur bei deutschverwalten Laden einkaufen oder bei deutschen Gaststätten essen gehen. Für jeden Gast, der sich bemüht hat, ein Bißchen Spanisch zu sprechen, ein hundert sind unfähig ein einfaches „muchas gracias“ zu wispern. Und viele davon waren Stammkunden, die seit vielen Jaren den Campingplatz regelmäßig besucht haben. Traurig.

Ich habe selber als Urlauber etwas ähnliches, diesmal mit Engländern, erlebt. Ich habe vor Jahren zwei Wochen in Menorca Ferien gemacht. Mein Freund und ich haben ein Auto gemietet und die ganze Insel besichtigt: die Strände von der Südküste, immer vollgepackt; die schönere, ruhigere Buchten der Nordküste; die Städte (Mao, Ciutadella, Alaior, Mercadal, Ferreries, etc.), und, selbsverständlich, die interessante Megalithe.

Wir haben auch die Gelegenheit gehabt, folgendes zu beobachten: samtags abends kamen Büsse aus dem Flughafen mit Engländern in die Touristensiedlung an. Am nächsten Morgen konnte man sehen, wie diese Leute mit Handtüchern, Taschen, Badeschuhen, usw. die Liege am Schwimmbad „reserviert“ haben. Dann gingen sie frühstücken und kurz danach kamm die ganze Familie mit der Absicht, den ganzen Tag am Schwimmbad zu verbringen. Gegen 18.00 Uhr (sie haben das „five-o’clock tea“ verpasst!) nahmen sie die Klamotten und hieben sie ab. Nach dem Abendessen, hingen sie stundenlang an dem „Pub“, „Happy Hour“ auszunutzen. Und so, jeden Tag bis dem nächsten Samstag vormittag, wenn sie von den selben Büssen abgeholt worden waren. Wirklich Schade.

So. Ihr habt heute Geduld genug mit mir gehabt. Ich wünsche euch Alle ein schönen Wochenende.
très content
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Jean-Charles



Inscrit le: 15 Mar 2005
Messages: 3123
Lieu: Helvétie

Messageécrit le Tuesday 14 Feb 06, 23:05 Répondre en citant ce message   

ramon a écrit:
...diese Leute mit Handtüchern, Taschen, Badeschuhen, usw. die Liege am Schwimmbad „reserviert“ haben. Dann gingen sie frühstücken und kurz danach kamm die ganze Familie mit der Absicht, den ganzen Tag am Schwimmbad zu verbringen.

Dagegen habe ich eine Lösung erfunden:
Du nimmst die verschiedenen Sachen und stellst sie anderswo in der Nähe.
Wann der (die) BesitzerIn zurückkommt, dann fragt er (sie) warum du da liegst.
Ohne su lachen musst du folgendes beantworten:
Seien Sie das nächste Mal vorsichtiger: Es gibt hier Diebe. Ihren Sachen wären vieleicht sonst geklaut worden.

Das habe ich in deutsch- und alemanischsprachigen Gebieten geprüft: Es funktionniert tip top mort de rire

Là contre, j'ai trouvé une parade:
Tu prends les (diverses) affaires et les poses ailleurs à proximité.
Quand le (la) propriétaire revient, il (elle) demande (alors) pourquoi tu gis là.
Sans rire, tu dois répondre comme suit (la chose suivante):
Soyez plus prudent la prochaine fois: Il y a ici des voleurs. Vos affaires auraient (seraient) peut-être sinon été (devenues) volées (piquées).

Celà, je l'ai essayé (éprouvé, prouvé) dans des contrées germanophones et alémanophone: Ça marche à la perfection (super)
mort de rire
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ramon
Animateur


Inscrit le: 13 Jan 2005
Messages: 1391
Lieu: Barcelone, Espagne

Messageécrit le Thursday 16 Feb 06, 19:55 Répondre en citant ce message   

Weil wir gerade von Diebstählen sprechen, erinnere ich mich an manchen wahren und unwahren Diebstähle, die ich im Campingplatz erlebt habe.

Mittwochs gibt es in Cambrils Wochenmarkt. Früher war Cambrils ein angenehmes, ruhiges Fischerdorf. Heute ist es leider eine Massentouristenstadt geworden. Zur Abwechslung, fuhren Campinggäste zum Markt. Sie mußten das Auto in einem riesigen, leider unbewachten Parkplatz abstellen. Wer Pech gehabt hatte und vom Markt mit einem Paar Nippsachen zum Auto zurückkam, fand er die Autotür oder –scheibe kaputtgebrochen und was früher drin im Wagen war, war nicht mehr da.

Ich wußte schon Bescheid, daß ich immer Mittwochs Nachmittag, in der Vor- und Nachsaison (in der Hochsaison hatte ich zum Glück hilfe), zur Polizei-Station als Dolmetscher fahren mußte.

Auch direkt im Campingplatz gab es Diebstähle, aber selten. Was es im Campingplatz ab und zu gab, waren schlaue, besser gesagt freche Gäste. Sie brachten Fernseher, Kassettenrecorder, Stereoanlagen, und andere Geräte aus ihrem Land im Wohnwagen mit. Eines Tages kam Herr Von und Zu zur Rezeption, Hände auf dem Kopf, Hilfe! Meine Stereoanlage ist geklaut worden! Polizei!

Dann wird es zur Polizei-Station gefahren, um den Diebstahl anzukündigen und eine Bescheiningung für die Versicherung zu kriegen. Wenn der „Bestohlene“ wieder zu Hause ist, liegt er die Bescheinigung vor der Versicherung vor und bekommt eine Entschädigung. Was er wirklich gemacht hat, ist das Gerät verkaufen. So hat der Typ das Geld vom Verkauf und auch von der Entschädigung bekommen. Billige Ferien! en colère :non:
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Pascal
Responsable projet


Inscrit le: 14 Nov 2004
Messages: 355
Lieu: Alsace-Lorraine- Allemagne

Messageécrit le Tuesday 07 Mar 06, 17:33 Répondre en citant ce message   

ohne natürlich pauschalisieren zu wollen, habe ich genau dieselbe Swimming-Pool-Erfahrung gemacht wie Ramon. Im andalusischen Torremolinos, wo ein Drittel aller Touristen Briten sind(ich konnte sie ethnisch und sprachlich gesehen nicht unterscheiden) , habe ich mich beinah jeden Tag geärgert, weil die englischsprachigen Touristen von meinem Middle-Class-Hotel die Liegestühle von früh morgens bis spät abends für sich beansprucht haben, obwohl sie im Endeffekt vielleicht nur 3 Stunden lang darauf lagen. Persönliche Sachen lagen ostentativ auf und neben dem Plastikliegestuhl bzw. Tischchen. das fand ich ätzend und widerlich, oder um ehrlich zu sein, war ich auf mich selbst böse, weil ich mich nicht ähnlich benommen habe. wie hätten sie reagiert, wenn ich meinen Liegestuhl schlicht und einfach reserviert hätte? vielleicht gar nicht schlecht! wir redeten vielleicht eine andere soziale Sprache mit anderen unausgesprochenen Regeln. ich nach meinen regeln, sie nach ihren, also aneinander vorbei. so tröstete ich mich jedenfalls.
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Breisgauer



Inscrit le: 16 Mar 2008
Messages: 11
Lieu: Forêt Noire

Messageécrit le Wednesday 26 Mar 08, 13:52 Répondre en citant ce message   

Pascal a écrit:
ohne natürlich pauschalisieren zu wollen, habe ich genau dieselbe Swimming-Pool-Erfahrung gemacht wie Ramon. Im andalusischen Torremolinos, wo ein Drittel aller Touristen Briten sind(ich konnte sie ethnisch und sprachlich gesehen nicht unterscheiden) , habe ich mich beinah jeden Tag geärgert, weil die englischsprachigen Touristen von meinem Middle-Class-Hotel die Liegestühle von früh morgens bis spät abends für sich beansprucht haben, obwohl sie im Endeffekt vielleicht nur 3 Stunden lang darauf lagen.


Das finde ich nun lustig zu lesen, dass die Engländer selbst das so machen.

Denn in der englischen Presse, die keine Gelegnheit auslässt, gegen die Deutschen zu hetzen als wären sie samt und sonders nur Nazis, wird das ständig den Deutschen vorgeworfen.

Aus eigener Anschauung habe ich allerdings weder das eine noch das andere jemals gesehen, weil ich solche "Liegestuhl-am-Swinmingpool"-Urlaube noch nie gemacht habe, nicht mache, und sicher niemals machen werde.

sourire
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